Mein Neustart: Essen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
Ich verändere meine Essenszeiten und dokumentiere meinen Weg: Was klappt im Alltag, wann wird es schwierig und wie fühle ich mich dabei? Hier beginnt mein persönliches Projekt.

Heute, am 4. November 2026, starte ich ein persönliches Projekt: Ich möchte meine Mahlzeiten bewusster planen und esse dafür ausschließlich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Danach gibt es bis zum nächsten Sonnenaufgang Wasser und ungesüßten Tee.
Ich bin gespannt, wie sich dieser Rhythmus mit meinem Alltag vereinbaren lässt. Noch habe ich keine Ergebnisse vorzuweisen. Genau deshalb möchte ich meinen Weg von Anfang an festhalten.
Warum ich etwas verändern möchte
Als Unternehmer und Familienmensch kenne ich volle Tage. Termine stehen fest, beim Essen wird häufig improvisiert. Ich möchte genauer hinschauen: Wann habe ich Hunger? Wann esse ich nebenbei? Und wie oft greife ich zu etwas, weil es gerade da ist?
Mein Ziel ist, bewusster zu essen und wieder mehr Struktur in meine Gewohnheiten zu bringen. Auch mein sportlicher Wiedereinstieg gehört dazu. Ich bin Träger des 1. Dan im Taekwondo, habe aber eine längere Trainingspause hinter mir. Nun möchte ich Bewegung wieder regelmäßig in meinen Alltag einbauen.
Wie ich mein Projekt angehe
Mein Essensfenster richtet sich nach den örtlichen Zeiten für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Diese verändern sich im Jahresverlauf. Gerade jetzt im November ist der Zeitraum deutlich kürzer als im Sommer.
Innerhalb dieses Fensters möchte ich ausreichend und ausgewogen essen. Die Uhrzeit allein sagt schließlich nichts darüber aus, was auf meinem Teller liegt. Deshalb gehören die Planung meiner Mahlzeiten und ein ehrlicher Blick auf die Mengen für mich dazu.
Ich beobachte, wie es mir damit geht, und passe mein Vorgehen bei Bedarf an. Eine Regel einzuhalten ist für mich kein Grund, Beschwerden zu ignorieren.
Was ich hier dokumentieren werde
Mich interessiert besonders, wie ich mich tagsüber fühle und ob ich abends tatsächlich Hunger habe oder eher aus Gewohnheit essen möchte. Auch meine Konzentration, meinen Schlaf und meine Energie beim Sport möchte ich beobachten.
Ich werde berichten, was funktioniert und wo ich Schwierigkeiten habe. Zum Beispiel, wenn ein gemeinsames Abendessen erst nach Sonnenuntergang stattfindet oder ein Arbeitstag meine Planung durcheinanderbringt.
Dabei werde ich keine einzelnen Veränderungen vorschnell auf die Essenszeiten zurückführen. Bewegung, Schlaf und die Zusammenstellung meiner Mahlzeiten verändern sich möglicherweise ebenfalls.
Mein Versuch, dein eigener Weg
Dieses Projekt ist mein persönlicher Erfahrungsbericht. Es ist keine allgemeine Empfehlung, nur bei Tageslicht zu essen, und kein Versprechen, damit abzunehmen.
In meiner Begleitung als Coach und Mentor geht es darum, einen Weg zu finden, der zu dir passt. Deine Arbeitszeiten, dein Familienleben und deine Bedürfnisse können ganz anders aussehen als meine.
Wenn du selbst längere Essenspausen ausprobieren möchtest und Erkrankungen hast oder Medikamente einnimmst, kläre vorher ärztlich ab, ob das für dich geeignet ist.
Heute geht es los
Ich möchte zeigen, wie Veränderung bei mir tatsächlich aussieht. Dazu gehören gute Tage und Situationen, in denen ich umdenken muss.
Hier im Blog werde ich meine Erfahrungen festhalten. Auf TikTok möchte ich zusätzlich Einblicke aus meinem Alltag teilen.
Der schwierigste Schritt ist der erste – aber du gehst ihn nicht allein.
Cenk
